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Kampf gegen die Eichen -Prozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner

Was ist der Eichenprozessionsspinner?

Der Eichenprozessionsspinner (EPS) zählt zu den Schmetterlingen, ist aber besonders in seiner Raupenform interessant, da seine Brennhaare in bestimmten Entwicklungszeiträumen eine schwere allergische Reaktion bei Menschen auslösen können.

Seinen Namen „Eichenprozessionsspinner“ trägt er deshalb, da er sich in Kolonien in seiner Raupenform häufig in Prozessionsform, also in langen Ketten bewegt und seine Nester zusammenspinnt.

*Wikipedia Artikel über den EPS*

Wann und wo trifft man ihn?

Warm-trockene Regionen in lichten Eichenwäldern oder in Bestandsrändern: Das ist der bevorzugte Ort für den Eichenprozessionsspinner (auch „Thaume-topoea processionea“ oder kurz EPS). Beheimatet in allen Eichenarten vermehrt sich der EPS zunehmend – nicht nur in Deutschland. Parallel verbreitet sich der Kieferprozessionsspinner, der sich analog zum EPS verhält, aber sich auf Kieferarten wohl fühlt.

Vor allem spielt hier die globale Erwärmung eine tragende Rolle, denn ein zunehmend trockenes Klima bietet für den Falter eine ideale Lebensbedingung.

Parks, Wälder, Lichtungen und somit viele öffentliche Plätze werden zum bevorzugten Lebensgebiet für den Eichenprozessionsspinner, was eine steigende Gefahr für den Menschen darstellt.

Die unterschiedlichen Stadien und die dementsprechende Gefahrenlage lässt sich am folgenden Schaubild ablesen:

Warum ist er so gefährlich?

Gefährlich ist der Prozessionsspinner vor allem in seiner Raupenform. In dieser Phase entwickelt der EPS seine Brennhaare, die sowohl für den Menschen als auch für Tiere gefährlich werden können. Sie können Reizungen an der Oberhaut sowie den Schleimhäuten auslösen und zu Knötchen, Quaddeln oder Haut-entzündungen führen. In einigen Fällen sind die Härchen Grund für Reizungen der Mund- und Nasenschleimhaut. Auch Bronchitis oder Asthma können Folgen der Brennhaare sein. Wenn er sich zum Schmetterling entwickelt und seine Brennhaare ablegt, birgt er keine Gefahr mehr für den Menschen. Da sich die feinen Brennhaare auch mit dem Wind verbreiten können, sollten verseuchte Gebiete dennoch gemieden werden.

Die Gefahr wird meist erst erkannt, wenn es bereits zu spät ist: Die weiblichen Falter legen ihren Eivorrat innerhalb weniger Tage an Zweigen (besonders an der Südseite eines Baumes) im obersten Kronenbereich ab. Die Nester sind meist nur schwer zu sehen. Von Juli bis in den September sind die Eichenprozessionsspinner aktiv und können bis zu 200 Eier legen.

Als Jungraupe kann das Tier im Ei sogar Temperaturen bis zu -29° Celsius überleben. Nach dem Schlüpfen im April/Mai schließen sich die Raupen zu ganzen Prozessionen zusammen, in denen sie nachts zum Fressen die Baumkrone aufsuchen. Bereits nach dem Schlüpfen sind die EPS stark behaart und entwickeln ab dem 3. Larvenstadium Widerhaken an den Brennhaaren. Diese feinen Härchen sind mit dem Nesselgift Thaumetopein versehen. Von einem Raupenstadium zum nächsten nimmt die Gefährdung der Gesundheit zu.

Sichere Beseitigung der Nester

Aufgrund dieser Gefahr durch den EPS darf eine Bekämpfung bzw. das Entfernen der Raupen und Nester nur unter der Benutzung von persönlicher Schutzausrüstung (PSA) durchgeführt werden. So empfiehlt die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) folgende PSA:

  • Korbbrille
  • FFP2/FFP3 mit Ausatemventil
  • körperbedeckende Arbeitskleidung mit Kopfbedeckung oder Chemikalienschutzanzug, z.B. Einweg-Overall Chemikalienschutz Typ 4B
  • Schutzhandschuhe mit ausreichender mechanischer Belastbarkeit
  • geschlossene, leicht zu reinigende und desinfizierbare Schuhe oder Stiefel

Gebläsefiltergeräte (Ausrüstung)

Deshalb empfiehlt Dräger den Einsatz von Gebläsefiltergeräten wie dem Dräger X-plore® 8000. Durch elektronische Luftzufuhr muss der Träger bei der Verwendung mit einer Haube nicht mehr gegen einen Widerstand anatmen. Dadurch ist das Dräger X-plore® 8000 von der Arbeitsmedizinischen Untersuchung (G 26) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung befreit. Es darf ohne Tragezeitbegrenzung genutzt werden. Der Einsatz mit einer FFP2/FFP3 muss hingegen nach 120 Minuten pausiert werden (siehe DGUV R 112-190). Bei dem Dräger X-plore® 8000 bietet die durch das Kopfteil strömende Luft einen angenehmen Kühleffekt, der das Arbeiten bei hohen Temperaturen komfortabel gestaltet.

Das Tragen der Haube ist besonders für Brillen- und Bartträger von Vorteil, da keine Dichtlippe den Dichtsitz beeinträchtigt und freier Blick beim Arbeiten gegeben ist. Sie dient außerdem zeitgleich als Augenschutz. Eine Schutzbrille in diesem Fall nicht mehr nötig. Die Haube ist über einen flexiblen und robusten Schlauch mit der Gebläsefiltereinheit verbunden. Diese muss nur mit einem Partikelfilter (bei Chemikalien muss ggf. ein Kombinationsfilter verwendet werden) ausgestattet sein, um z.B. das Absaugen der EPS durchführen zu können.

In Kombination mit den Spritzschutzanzügen der Serie SPC 4400 entfaltet das System sein volles Potenzial. Mit optional mechanisch hoch beständigen Handschuhen und Stiefeln, die mit Hilfe eines Tapes am Anzug befestigt werden, ist der Träger am gesamten Körper vor Brennhaaren geschützt. Beim SPC 4400 kann zwischen zwei Materialien (CPM und CLF) gewählt werden, die sich hinsichtlich unterschiedlicher Materiallagen und des Geräuschpegels des Materials unterscheiden. Das CLF-Material ist deutlich leiser und somit komfortabel bei langen Einsätzen. Bei körperlicher Anstrengung wirken keine zusätzlichen Einflüsse auf den Träger ein. Auch an heißen Tagen ist das Arbeiten in dem Anzug angenehm, da die Beschaffenheit des Materials Schweiß minimiert und diesen sogar aufnimmt, ohne dabei unangenehm zu werden.

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